Letztes Wort.
Kritisch. Objektiv. Sachlich. Hier hat die Moral das letzte Wort.
Spannende Fälle aus 2019.

Mit eindeutig zweideutigen Plakaten sorgt die Altbier-Brauerei Füchschen für Sexismusvorwürfe.

Das Unternehmen Pauland Gebäudereinigung verwendet das Klischee der nervigen Schwiegermutter, um seine Leistungen im Bereich Unfall- und Tatortreinigung zu bewerben. Was für die einen humorvoll erscheinen mag, ist für die anderen vollkommen geschmacklos. Eine ethische Diskussion zur Verwendung von schwarzem Humor in der Werbung.

Achtung: Dieser Artikel könnte von schlauen Menschen richtig verstanden werden! Wenn Unternehmen in ihrer Werbung gegen den Kodex des deutschen Werberats verstoßen, kommt es hin und wieder vor, dass die Institution eine Rüge ausspricht. Bevor es soweit kommt, stoppen die meisten Unternehmen die fragwürdigen Kampagnen - der Bonner Smoothie-Produzent True Fruits jedoch nicht.

Das Leben ist kein Klischee.

Eigentlich war es eine simple Idee: Eine Einzelhandelskette produziert einen rührenden Imagefilm zur Ehrung der Mütter - Mütter, Väter und Kinder sind bewegt, denken bei ihrer nächsten Entscheidung für einen Supermarkt an diesen Spot und verschaffen der Kette einen höheren Gewinn. So oder so ähnlich könnte es sich die EDEKA-Marketingabteilung im Jahr 2019 zum Muttertag gedacht haben. Ob der Plan aufgegangen ist und ob die Darstellung von Eltern- und Geschlechterrollen im Spot als problematisch zu betrachten sind, skizziert der folgende Beitrag. 

Frauen an den Herd, Männer vor den Fernseher.

So stellt sich Dr. Oetker (Schweiz) offenbar die perfekte Fußball-WM vor. Das Netz schäumt, viel interessanter ist allerdings die Reaktion der Marke auf die Vorwürfe. Ein Versuch Frauen für das Backen zu begeistern - wohl ein Versuch, der nach hinten los ging. Sind wir werbetechnisch wieder in den 50er Jahren?

Wer anderen ein Loch gräbt...Lidl tappt in die Sexismusfalle.

Der Discounter-Riese Lidl betitelt seinen Gebäckpost auf Facebook mit “Loch ist Loch” und spaltet damit die Netzgemeinde. Zu (Un)recht? Dieser Beitrag klärt auf.

 “Wrong”, “extremely inappropriate” und “offensive”.

Der australische Hersteller von Damenhygieneprodukten Libra musste viel Kritik einstecken, für seinen letzten Werbespot “#bloodnormal” (Libra, 2019c). Hauptkritikpunkt war das Zeigen von Blut oder einer roten, blutähnlichen Flüssigkeit (Libra, 2019a). Obgleich Blut auf den ersten Blick kein ungewöhnlicher Fernsehinhalt ist, bricht der Werbespot, der auf den sozialen Netzwerken weltweit geteilt und diskutiert wurde, mit einem bestehenden Tabuthema – der Menstruation.

Können leicht bekleidete Menschen zum Helmtragen animieren?

Die Kampagne des Verkehrsministeriums erntete jede Menge Kritik und Spott. Warum der Sexismus-Skandal eigentlich keiner war.